Gemüsebeet im eigenen Garten – Tipps für Anfänger | Atlas For Men
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Gemüsebeet für Anfänger

Ein Gemüsebeet im Garten anlegen – Tipps für Anfänger

  • In jedem Garten lässt sich ausreichend Platz für ein Gemüsebeet finden. Gerade wenn man Wert legt auf gesunde Ernährung ist ein eigenes Gemüsebeet ideal, um den Haushaltsbedarf an frischem Gemüse zu ergänzen. Außerdem ist die Pflege eines Gemüsebeets eine kleine willkommene Ablenkung im Alltag, die nicht viel Aufwand erfordert und für ein bisschen Bewegung sorgt. Die passende bequeme, pflegeleichte und robuste Bekleidung für Gartenarbeit finden Sie natürlich in unseren Kollektionen. Und gerade Kinder im Vorschul- oder Grundschulter haben viel Freude daran, zu sehen, wie das Gemüse wächst und sind mit Eifer dabei. Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Tipps zusammengestellt, vom Anlegen des Beets über die Auswahl der geeigneten Gemüsesorten, die aufeinander folgenden Sorten und die Pflege Ihres Gemüsegartens. Sie werden sehen, es macht riesig Spaß und nichts schmeckt besser als das Gemüse aus eigenem Anbau!

  • Frisches Gemüse selbst anbauen – so gelingt's

    Zunächst brauchen Sie einen geeigneten Standort für Ihr Beet. Der sollte nicht zu schattig sein, die meisten Gemüsesorten vertragen bzw. brauchen Sonne. Bei der Wahl der Größe der Fläche sollten Sie bedenken, dass alle Pflanzen problemlos zu erreichen sein sollten. Mehr als eine Armlänge vom Rand entfernt wird die Pflege schwierig. Wenn Sie dennoch ein größeres Gemüsebeet anlegen möchten, müssen Sie kleine Wege anlegen. Es reicht auch zwischendrin Gartenplatten zu platzieren oder ca. 20 cm breite Bretter zwischen die einzelnen Reihen zu legen. Und dann geht’s los: Im März graben Sie die Fläche mit einer Grabgabel oder einem Spaten um. Je nach Qualität der Erde mischen Sie jetzt Pflanzerde oder Komposterde unter. Übrigens bieten viele Gemeinden an ihren Recyclinghöfen sehr günstig Komposterde zum Verkauf an. Wenn Sie die Erde gut durchmischt und die gröberen Erdklumpen mit dem Rechen zerkleinert haben, können Sie ab ca. Mitte April mit der Aussaat beginnen.

  • Auswahl der Gemüsesorten fürs Beet – Welche Gemüsesorten passen zusammen?

    Bei der Auswahl der Gemüsesorten gibt es vor allem zwei Dinge zu beachten: Welche Gemüsesorten passen zusammen und wie viel Platz brauchen die einzelnen Sorten für ein gesundes Wachstum? Hier eine kleine Liste der Gemüseorten, die nebeneinander gut gedeihen bzw. die Sie nicht in unmittelbarer Nachbarschaft pflanzen sollten. Gurken passen nicht zu Radieschen und Tomaten. Kopfsalat verträgt sich nicht mit Petersilie und Sellerie. Tomaten sollten Sie nicht neben Erbsen und Fenchel pflanzen. Erbsen passen nicht zu Lauch, Zwiebeln und Bohnen. Setzen Sie unter die Tomaten Basilikum, das hält Mehltau und die weiße Fliege fern. Dill passt gut zu Möhren, er fördert das Wachstum und sein Duftstoff hält verschiedene Schädlinge fern. Sie werden von Jahr zu Jahr dazulernen. Außerdem können Sie ja die Experten im Fachhandel beim Kauf um Tipps bitten.



  • Gemüse auf dem Balkon anbauen

    Wie viel und welches Gemüse Sie auf Ihrem Balkon anbauen, hängt natürlich im Wesentlichen von der Größe Ihres Balkons ab. Sie können z. B. einen Balkonkasten für Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Thymian reservieren. Zusätzlich können Sie in Pflanzkübeln Tomaten züchten, zu denen Sie passenderweise Basilikum pflanzen. Wenn genügend Platz für ein Hochbeet auf Ihrem Balkon ist, dann kommt Kopfsalat ins Spiel. Anfangs sehen die Salatpflänzchen etwas verloren darin aus, aber bis er erntereif ist, braucht jeder Salatkopf eine Kreisfläche mit ca. 25 cm Durchmesser. Ein Tipp: Pflanzen Sie jeweils 2 Salatpflanzen mit einem zeitlichen Abstand von ca. 7 – 10 Tagen. Dann können Sie nach und nach ernten und müssen nicht 6 oder mehr Salatköpfe auf einmal essen. Radieschen und Liebstöckel eignen sich ebenfalls hervorragend fürs Hochbeet. Zucchini könnte Ihnen buchstäblich über den Kopf wachsen. Paprika und Pepperoni sind eher schwierig zu kultivieren, wenn’s gelingt geben Sie aber einen schönen Farbtupfer ab im Hochbeet. Zwischendrin vielleicht Zitronenmelisse, mit deren Blättern Sie Mineralwasser erfrischend aromatisieren können. Aber Vorsicht: Kurz halten, denn Sie überwuchert schnell alles andere!

  • Tomaten aus eigenem Anbau frisch auf den Brotzeitteller?

    Es gibt fast nichts Aromatischeres als eine reife, noch sonnenwarme Tomate vom Strauch zu pflücken und mit ein bisschen feingehackten Gartenkräutern und einem Schuss Kürbiskernöl zu verfeinern! Tomaten sind eigentlich unproblematisch, wenn Sie ein paar Dinge beachten. Während der Wachstumsphase sollten die jungen Triebe, die in den Blattachseln wachsen, entfernt werden; das nennt man ausgeizen.
    Gießen Sie Tomaten nur am Fuß und nie von Oben auf die Blätter! Im Fachhandel gibt es spiralförmig drehende Rankhilfen und Abdeckhauben aus Plastik. Diese Hauben schützen die Pflanzen vor zu viel Nässe von oben und bei Hagel. Bei schönem Wetter sollten Sie diese Hauben aber hochkrempeln, damit sich darunter Schädlinge nicht vermehren. Spezieller Tomatendünger fördert das Wachstum.

  • Knackig-frische Radieschen aus dem eigenen Garten

    Zu einer deftigen Brotzeit gehören unbedingt Radieschen. Ziehen Sie mit einem Stöckchen eine ca. 1 cm tiefe Furche, in die Sie im Abstand von ca. 10 cm die Samen legen, leicht mit Erde bedecken und vorsichtig angießen. Einfacher geht’s mit Saatbändern aus Zellstoff, in denen bereits die Samen im passenden Abstand liegen. Saatbänder leicht in den Boden drücken, mit Erde bedecken und angießen und abwarten.

  • Möhren selber ziehen ist manchmal ein Geduldsspiel

    Möhren brauchen zum Wachstum einen lockeren, sandigen Boden, damit Sie schön in die Tiefe wachsen können. Ist der Boden zu fest, werden die Möhren nicht sehr groß und krumm. Vor allem für Kinder ist es beim Ernten eine tolle „Überraschung“ die Möhren aus dem Boden zu ziehen. Und möglicherweise landen sie dann erst gar nicht auf dem Esstisch, sondern werden vor Ort verkostet…

  • Mangold im eigenen Garten braucht wenig Pflege aber viel Platz

    Mangold anzubauen ist unproblematisch. Entweder Sie säen Mangold direkt ins Beet ab Mitte April/Mai oder Sie ziehen die Pflänzchen ab März auf der Fensterbank vor. Die vorgezogenen Pflänzchen vereinzelnen Sie bei der Aussaat im April/Mai. Berücksichtigen Sie, dass Mangold sehr auslandend wachsen kann, dementsprechend sollten Sie den einzelnen Pflanzen einen Abstand von ca. 30 cm gönnen. Vier bis sechs Pflanzen brauchen Sie unbedingt, um mehrmals pro Saison genügend Mangold für eine Mahlzeit ernten zu können, z. B. für eine Lachs-Lasagne mit Mangold und Kartoffelscheiben in einer Sahne-Kräutersoße.

  • Was tun bei Schnecken im Gemüsebeet – Tipps und Tricks

    Schnecken sind der Schrecken jedes Gemüsegartens. Fertige Präparate gleich welcher Art, egal von welchem Hersteller und mit welchem Gütesiegel sollten nur im Notfall zum Einsatz kommen. Hier ein paar Tipps, wie Sie gegen Schnecken auf natürliche Weise vorgehen können. Gießen Sie wenn möglich nicht abends sondern morgens, denn nachts und auf feuchtem Boden sind Schnecken besonders aktiv. Nicht jedermanns Sache aber effektiv ist das Absammeln. Sehen Sie dabei unter Blättern nach, drehen Sie Platten und Bretter um, darunter ziehen sich die Schnecken tagsüber zurück. Stellen Sie Schneckenfallen auf, die Sie z. B. mit Bier füllen. Eins ist leider sicher, der Kampf gegen Schnecken hört nie auf. Vielleicht hilft Ihnen in Ihrem Garten ja ein gefräßiger Igel…

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