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Winterwanderung zu den Burgruinen von Hohenfreyberg und Eisenstein im Allgäu

  • Unser Wanderziel liegt zwischen Nesselwang und Füssen. Die Route führt uns zu den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenstein aus dem 14. bzw. 15. Jahrhundert. Die Ruine Hohenfreyberg zählt zu den größten Burgruinen Bayerns. Das Highlight dieser Wanderung ist der atemberaubende Ausblick auf die Allgäuer Berge. Beide Anlagen sind ganzjährig zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

    Streckenlänge: ca. 4 km
    Gehzeit: 1:15 h
    Höhenmeter: ca. 140 m
    Schwierigkeitsgrad: leicht

    Anfahrt über A7
    Von der Anschlussstelle Nesselwang nach Nesselwang und dann nach Pfronten. Dort Richtung Eisenberg, Hopfen am See bis zur Ortschaft Zell. Ca. 13,5 km, 17 Min.
    oder
    Anfahrt A7
    Von der Anschlussstelle Füssen über die B310 nach Pfronten. Dort Richtung Eisenberg, Hopfen am See bis zur Ortschaft Zell. Ca. 11 km, 12 Min.

    In der Ortschaft Zell nach dem Burgmuseum rechts in den Burgweg einbiegen und den Wegweisern zur Schlossbergalm folgen. Nach ca. 500 m kommt ein Wanderparkplatz, wo Sie Ihr Auto abstellen können.

  • Auf geht’s!

    Wir starten am Wanderparkplatz auf halbem Weg zwischen Zell und der Schlossbergalm. Obwohl es eine leichte, gemütliche Wanderung ist, empfehlen wir festes Schuhwerk, denn in einigen Passagen kann es durchaus eisig sein und Schnee liegen. Warme Wanderstiefel mit Profilsohlen für Trittsicherheit und einem hohen Schaft, der den Knöchel stabilisiert, sind erste Wahl.

  • Auch wenn uns am Parkplatz noch die Sonne verwöhnt, denken Sie daran, dass es in den schattigen Waldpassagen empfindlich kühl sein kann. Also unbedingt eine warme Jacke über den Pullover ziehen. Auch oben an der Ruine auf über 1000 m kann mitunter ein frischer Wind wehen.

    Für diese Genusswanderung sollten Sie eine kleine Brotzeit einpacken. Die schmeckt bestimmt hervorragend, wenn Sie oben an der Ruine das Panorama genießen. Noch schnell die Wanderkarte und das Fernglas im Rucksack verstaut und dann geht’s los…



  • Eindrucksvolles Panorama

    Wir lassen das Dorf Zell mit seinem typischen Zwiebelturm hinter uns und laufen gemütlich bergauf Richtung Schlossbergalm. Richtung Osten haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Ostallgäuer Berge mit dem über 2000 m hohen Säuling, an dessen Flanke wir ganz klein das Schloss Neuschwanstein erkennen.

  • Bevor das erste Mal einen Blick auf die Burgruine haben, müssen wir ein paar Minuten durch den Wald wandern. Und dann lichten sich die Bäume und geben erstmals den Blick auf die Überreste der Burg frei.

    Unterhalb der Burgmauern werden wir bei der herrlichen Frühjahrssonne ein wenig übermütig und lassen uns zu einer kleinen Schnellballschlacht hinreißen, ehe wir am Burgtor angekommen ein kleines Picknick machen.

  • Gestärkt machen wir uns auf zur Erkundung der Burganlage. Schnell noch zur Erinnerung ein Selfie, auch um die Daheimgebliebenen ein wenig neidisch zu machen… Und dann lassen wir das unglaubliche Panorama auf uns wirken. Die Allgäuer Alpen liegen uns zu Füßen: Vom Säuling im Osten über den Aggenstein bei Pfronten bis zum Grünten bei Sonthofen.

  • Zufällig stand ein Einheimischer neben uns und erklärte alles seinen Enkeln. In seinem Allgäuer Dialekt klang es so, als würde Luis Trenker von seinen Bergabenteuern erzählen. Obwohl wir kaum etwas verstanden, klang es wunderbar. „Nächt isch no Wintr gwee, heit isch scho Frieling“. Als wir ihn baten, ob er das alles auf Hochdeutsch erklären könne, hat er sein Sonntags-Hochdeutsch ausgepackt: „Gestern war noch Winter, heute ist schon Frühling.“ Als Bestätigung dieser Aussage entdeckten wir auf den teilweise schon schneefreien Almwiesen während des Rückwegs die ersten Krokusse…

  • Allgäuer Lebensart

    Die Begegnung auf der Burgruine weckte bei uns die Lust, noch tiefer in die Allgäuer Lebensart einzutauchen, und so entschlossen wir uns, den Wandertag in einer urigen Gasthausbrauerei in der Nähe ausklingen zu lassen: Im Mariahilfer Sudhaus in Eisenberg/Speiden. Kaum fünf Fahrminuten vom Parkplatz aus wartet ein gemütliches Wirtshaus mit deftiger Allgäuer Küche und süffigen Biersorten serviert von schlagfertigen, freundlichen Bedienungen.
    An wärmeren Tagen ist die Einkehr auf der Terrasse der Schlossbergalm ein schöner Schlusspunkt der Wanderung. An die Holzwand der Hütte gelehnt kann man hier zusehen, wie die Berggipfel im Licht der sich langsam senkenden Sonne immer mehr an Relief gewinnen.
    Wer nach der Wanderung noch mehr erfahren möchte über die Geschichte der Burgen Hohenfreyberg und Eisenstein, der kann das Burgenmuseum in Zell besuchen. Übrigens findet immer im August ein Ritterspektakel auf der Burgruine statt.

  • Einfach ein Stück Allgäu mit nach Hause nehmen:

    In der Bergkäserei Weizern nur wenige Fahrminuten von unserem Wanderparkplatz aus gibt’s täglich würzigen Allgäuer Emmentaler und Bergkäse aus frischer Heumilch.

  • Weiterer Ausflugstipp in der Nähe:

    Wanderung um den Hopfensee

  • Der Hopfensee mit Bergpanorama, rechts der Hausberg Füssens, der Säuling.

    Streckenlänge: ca. 8 km
    Gehzeit: 2,2 h
    Schwierigkeitsgrad: leicht

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